Nein zu Antisemitismus

Nein zu Antisemitismus

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Einleitung (klicken Sie hier)

Amsterdam, Toulouse, Brüssel und Paris. Kopenhagen, Malmö und Berlin.

In alle diesen Städten wurden in den letzten Jahren Juden und Jüdinnen angegriffen, oder sogar ermordet. Synagogen müssen bewacht werden und jüdische Schulen sind zu Festungen geworden.

In Europa sind Juden und Jüdinnen ein Dreivierteljahrhundertnach dem Holocaust immer noch mit Hass und Vorurteilen konfrontiert.

Rechtsstaat und Demokratie funktionieren nur, wenn Minderheiten sicher und frei sind. Alle Formen der Diskriminierung müssen bekämpft werden. Minderheiten müssen auf Sicherheit zählen können. Dies gilt auch für jüdische BürgerInnen, die immer eng mit unserer Gesellschaft verbunden waren und zu ihr beigetragen haben, aber gleichzeitig so oft Diskriminierung und Verfolgung erfahren mussten.

Eben weil die Geschichte gezeigt hat, wozu unbeschränkter Hass und Diskriminierung führen können, ist es notwendig, antisemitischen Äußerungen Widerstand zu leisten. Auch muss vermieden werden, dass Antisemitismus normalisiert oder verharmlost wird.

Zahlen

Die Zahlen sind beunruhigend: Forschung der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte zeigt, dass fast neun von zehn europäischen Juden und Jüdinnen den Eindruck haben, dass der Antisemitismus innerhalb der EU in den letzten fünf Jahren zugenommen hat. Fast 30% geben an, in den letzten 12 Monate wegen ihren jüdischen Herkunft belästigt worden zu sein. Nur eine/r von fünf Betroffenen meldet dies bei der Polizei. 34% vermeiden es, Synagogen oder jüdische Veranstaltungen zu besuchen - aus Sicherheitsgründen. Mehr als ein Drittel der Befragten (38%) hat sich in den letzten fünf Jahren überlegt zu emigrieren, weil sie sich nicht sicher fühlen in dem Land, wo sie leben.

Es ist unerhört, dass wir als Europa der jüdischen Gemeinschaft keine Sicherheit bieten können. Antisemitische Übergriffe und Vorfälle sind ebenso Anschläge auf Grundrechte- und werte, auf denen die Europäische Union gebaut ist. Mit dieser Petition rufen wir die neue Europäische Kommission dazu auf, Antisemitismus in Europa effektiver zu bekämpfen.

Petition

Wir rufen die neue Europäische Kommission dazu auf, die Bekämpfung des Antisemitismus zu einer ihrer Schwerpunkte zu machen, und dabei zu setzen auf/folgendes zu fördern:

  1. Besonderer Fokus auf die Bekämpfung aller Formen des Antisemitismus als Teil der Bekämpfung von Rassismus, Diskriminierung und Fremdenhass
  2. Die Bekräftigung der von der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) angewandten Arbeitsdefinition von Antisemitismus durch alle Mitgliedstaaten
  3. Alles zu unternehmen um die Sicherheit jüdischer Gemeinschaften, Einrichtungen und BürgerInnen zu garantieren, einschließlich das Ergreifen von Sicherungsmaßnahmen wo dies nötig ist
  4. Maßnahmen zu treffen um die Bereitschaft Anzeigen zu erstatten zu erhöhen und alle dbzgl. Hindernisse abzubauen
  5. Wirksame Maßnahmen gegen Hassverbrechen und Anstiftung zu Gewalt oder Hass gegen Juden und Jüdinnen zu treffen
  6. Besondere Aufmerksamkeit für die Themen Holocaust, Antisemitismus und die jahrhundertealte Geschichte und Vielfalt des Judentums in Europa im Schulunterricht

 

Petition Antisemitism
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Initiatiefnemers